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1954               23. 12 in Balingen geboren
                       Kindheit und Schule in Ebingen (seit 1975 Albstadt)
1974               Abitur am Gymnasium Ebingen
1974-1976     Zivildienst, anschließend Werkstatterzieher ohne Ausbildung in einer WfB
1976-1983      Studium der Germanistik, Slavistik, Musikwissenschaft, Allgemeinen und
                       Vergleichenden Literaturwissenschaft an den Universitäten Regensburg,
                       Tübingen, Wien, Bamberg und Mainz
1982-1984      Betreuung der Musikhistorischen Sammlung Jehle im Stauffenberg-Schloß
                       Lautlingen (für Infos klicken Sie hier)
1982-1993      Aufbau und Betreuung des Hildesheimer-Archivs. Das Archiv des 1991
                       gestorbenen Schriftstellers und bildenden Künstlers Wolfgang Hildesheimer 
                       befindet sich seit 1993 in der Akademie der Künste Berlin (für Infos klicken
                       Sie hier)
1983               M.A. in Mainz bei Wulf Segebrecht
                       Hochzeit mit Andrea Eppler, Trauzeugen Silvia und Wolfgang Hildesheimer
                       Geburt des Sohnes Martin
1984-1991      Zahlreiche Hildesheimer-Editionen
1990               Promotion in Tübingen bei Walter Jens, summa cum laude
1993-1997      Freier Mitarbeiter der Stuttgarter Zeitung
1995               Umzug mit der Familie nach Geislingen bei Balingen
1996-1999      Kurse Literarische Neuerscheinungen im Kräuterkasten Ebingen
1998 ff.           Arbeit an Das lichtlose Tier, der Krieg. Der Roman meiner Mutter
2002               28. August bis 26. September: Dreharbeiten von Komm, wir träumen
2004               29. Oktober: Premiere von Komm, wir träumen auf den 38. Internationalen
                       Hofer Filmtagen
2004-2005      Im Auftrag eines Freundes: Verkauf einer Bücher-Sammlung ab dem 17.
                       Jahrhundert, ab dem 19. Jahrhundert nahezu ausschließlich (meist
                       illustrierte) Kinder- und Jugendbücher
2005               Erste Endfassung von Das lichtlose Tier, der Krieg. Der Roman meiner
                       Mutter

                       Übernahme der Herausgabe von Wolfgang Hildesheimers Briefen an die
                       Eltern (1937-1962) für Suhrkamp, Arbeitstitel: Die sichtbare Wirklichkeit 
                       bedeutet mir nichts

                       26. Oktober: Offizieller Kinostart von Komm, wir träumen im Rio-Filmpalast
                       München
2006               Touren mit Komm, wir träumen
                       Forschungsarbeit für Hildesheimers Briefe an die Eltern, parallel Arbeit an
                       einer korrigierten und erweiterten Hildesheimer-Bibliographie
                       Mai: die unveränderte Neuauflage Ulrike erscheint
                       Sommer: Fertigstellung des schmalen Roman-Manuskripts Friederike
                       16. November: Komm, wir träumen gewinnt als bester Spielfilm den Golden 
                       Artist auf dem 1. internationalen HD-Festival in München
                       Mitarbeit an der DVD von Komm, wir träumen
2007               Touren mit Komm, wir träumen
                       Mitarbeit an Patricia Stanleys amerikanischer Übersetzung von Ulrike
                       Juni: DVD von Komm, wir träumen erschienen
                       August: Beginn der literarischen Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Chris
                       Burgmann
2008               Mai: das Buch von Hanna Jehle: Gedichte. Gesammelt und kommentiert
                       von
Volker Jehle erscheint, Seitenpfad von Das lichtlose Tier, der Krieg
                       August: Beginn der Erstellung eines digitalen Bestandsverzeichnisses der
                       Musikhistorischen Sammlung Jehle
                       November: Come, let's dream!, Patricia Stanleys Übersetzung von Ulrike
                       erscheint
                       Ende November: Burgmann & Jehle: Der Geschichtenerzähler erscheint
2009               Juli: Highly Commended Award in the ILAE (International League Against 
                       Epilepsy) Centenary Film Competition
                       November: vorläufiger Abschluß der Arbeit an der Edition von Wolfgang
                       Hildesheimers Briefen an seine Eltern
2010               Dezember: erster Abschluß der Arbeit am Bestandsverzeichnis der
                       Musikhistorischen Sammlung Jehle: die interne Fassung (mit Register knapp
                       2250 Seiten)
2011               Palmsonntag: Buchpräsentation von Hanna Jehle: Mit den Augen des
                       Herzens
                      
10. Oktober: Buchpräsentation von Volker Jehle: Reisen
2012               März: offizieller Beginn als wissenschaftlicher Betreuer der Musikhisto-
                       rischen Sammlung Jehle im Stauffenberg-Schloß Albstadt-Lautlingen
                       (Ursula Eppler, rund dreißig Jahre Kustodin der Sammlung, übernimmt 
                       nach wie vor Führungen und Pädagogik)
2013               Juni: erstmals öffentlich: Volker Jehles Bestandsverzeichnis der 
                       Musikhistorischen Sammlung Jehle – über 2500 Seiten
                       Oktober: Volker Jehles drittes Buch mit Texten von Hanna Jehle erscheint:
                       Mitten im Alltag
                       November: die zweite, korrigierte und ergänzte Auflage des Gesamt-
                       verzeichnisses ist online: nun knapp 2900 Seiten
                       7. Dezember 2013, Stauffenberg-Schloß Albstadt-Lautlingen: Eröffnung von 
                       Ursula Epplers und Volker Jehles Ausstellung Liederbücher ab 1800 aus
                       Beständen der Musikhistorischen Sammlung Jehle (die Ausstellung dauert 
                       bis April 2014)
2014               26. Januar: Präsentation von Mitten im Alltag im Festsaal des Stauffenberg-
                       Schlosses Albstadt-Lautlingen
                       Juli: die dritte, korrigierte und ergänzte Auflage des Gesamt-
                       verzeichnisses ist online: nun knapp 3100 Seiten
                       Oktober: die zweite, ergänzte Auflage von Hanna Jehles Buch Gedichte
                      
erscheint
2015               Januar: Übernahme der Inventarisierung der Stauffenberg-Gedenkstätte
                       im Stauffenberg-Schloß Albstadt-Lautlingen
                       Mai: die vierte, korrigierte und ergänzte Auflage des Gesamt-
                       verzeichnisses ist online: nun knapp 3300 Seiten
                       Oktober: das amerikanische Reisen erscheint: A Travel Journal, übersetzt
                       von Patricia Stanley
                       November: Fertigstellung der internen Fassung von Stauffenberg-
                       Gedenkstätte. Stauffenberg-Schloss Albstadt-Lautlingen. Bestands-
                      
verzeichnis von Volker Jehle
2016               Oktober: Wolfgang Hildesheimer: "Die sichtbare Wirklichkeit bedeutet mir
                       nichts"
erscheint





Bücher (als Autor und als Herausgeber) finden Sie unter Bücher, DVD, eBooks
Theaterstück, literarische und wissenschaftliche Texte, Drehbücher, Rundfunk-Essays, Reden, Rezensionen, Briefe, Interviews etc. finden Sie unter Verstreutes
Portraitfotos etc. finden Sie unter Fotos
Neuerscheinungen und Veranstaltungen mit bebilderter History finden Sie unter News




Förderkreis deutscher Schriftsteller 1986 und 1989
Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg 1991 für Ulrike (für Infos klicken Sie hier)
Nominierung zum 1. Baden-Württembergischen Drehbuchpreis 1999 (seit 2008: Thomas
     Strittmatter Drehbuchpreis) für das Drehbuch Ulrike
Golden Artist für Komm, wir träumen als bester Spielfilm auf dem 1. HD Festival München,
     16. 11. 2006
Highly Commended Award in the ILAE (International League Against Epilepsy) Centenary
     Film Competition 2009 für Komm, wir träumen
Mitglied des VS Baden-Württemberg; zum Verzeichnis Baden-Württembergischer Autoren
     gelangen Sie hier



Lesungen (aus eigenen und fremden Werken)
Schullesungen (für Infos klicken Sie hier)
Reden zu Ausstellungs-Eröffnungen, Jubiläen etc.




Volker Jehle arbeitet seit einigen Jahren an einem fünfteiligen Roman Das lichtlose Tier, der Krieg mit dem Untertitel Der Roman meiner Mutter; einer Familiengeschichte von ca. 1800 bis 1999. Arbeit momentan unterbrochen.
Permanent: Gesamtverzeichnis der Musikhistorischen Sammlung Jehle, Stauffenberg-Schloß Albstadt-Lautlingen (Funde, Neuanschaffungen, Forschungen etc.)







In der Musikhistorischen Sammlung Jehle befindet sich eine Sammlung deutscher Volkslieder mit Melodien, zweifellos württembergisch, erschienen zwischen 1843 und frühestens 1853, spätestens 1858, Querformat 16 x 10 cm, Umfang 90 S., 54 numerierte Lieder.
Das Titelblatt fehlt; das erste Blatt mit S. 1f. bzw. Lied-Nr. 1 und 2 fehlt (jeweils ein Morgenlied); S. 3-87: Lied Nr. 3-54 mit Noten im Typendruck (zweistimmige Sätze); S. 88f.: „Inhalt / nach Rubrik, Nummer und Seitenzahl“, S. 90: „Register“.
     Besitzvermerk im vorderen Deckel: „Friedrich Jehle sem[inar] Ur[ach] 1858/62“ – der wahrscheinlich späteste Erscheinungstermin wäre demnach 1858. Das früheste im Buch genannte Sterbejahr ist 1843 (Agnes Franz), von den im Buch als lebend geführten Dichtern starb am frühesten Tieck (1853).
     Auf Württemberg deutet wohl Uhlands Ulme zu Hirsau (Nr. 43), eindeutig aber das Lied Dem Könige (Nr. 39) – die württembergische Nationalhymne: „Heil unserm König, Heil! Heil unserm Fürsten, Heil“; der Text des direkt nachfolgenden Liedes Zum Geburtsfeste des Königs (Nr. 40) läßt sich selbst im Internet nicht nachweisen: „Unser guter König lebe, lang, o Gott, erhalt uns ihn“ nach August Zarnack.
     Das Volksliedarchiv Freiburg hat nachgeprüft: um den letzten Teil von Erks
 Volksliedsammlung (1844) handelt es sich nicht, auch wenn Erks Sammlung ebenfalls 54 Lieder umfaßt; sonst aber paßt nichts zusammen. Verheißungsvoll klingt die bei Hofmeister verzeichnete Ausgabe von Johann Christian Weeber: Liederbuch für die deutsche Schul-Jugend. Eine Sammlung zweistimmiger Lieder mit besonderer Rücksicht auf einheimische Volksweisen. Stuttgart: Wagner 1847 – dieses Buch ist wohl verschollen; bekannt und erhalten geblieben sind offenbar lediglich spätere Auflagen von Weebers 1852 erst­mals erschienener Liedersammlung für die Schule, die aber anders aufgemacht ist.
     Wer weiß Titel, Herausgeber, Verlag, Jahr?























Für die Musikhistorische Sammlung Jehle auf dem Flohmarkt gefunden: Meersburger Liederbuch. Eine Auswahl von Liedern und Gesängen für gesellige Kreise. Unter musikalischer Redaktion von H. Hönig, Musiklehrer am Lehrerseminar Meersburg. Überlingen, Druck und Verlag von Aug. Feyel, erschienen (wie der OPAC Südwest ausweist) "ca. 1891"; sonst wird das schmale Buch nirgends verzeichnet oder gar angeboten.
     Von Heinrich Hönig weist Hofmeister ab 1877 einige Kompositionen nach: Stücke für Orgel, Harmonium, Violine mit Klavier, vor allem Kompositionen für Männerchor: natürlich Lieder, aber auch eine Deutsche Messe (für Männerchor!). Als Musiklehrer hat Hönig oberhalb der Reblage „Rieschen“ über dem Meersburger Schloß in dem Gebäude gearbeitet, in dem sich heute das Droste-Hülshoff-Gymnasium befindet; erste Belegung des Gebäudes (1735 – 1825): ein Priesterseminar; zweite Belegung (1825-1925): das genannte Lehrerseminar, übrigens ein katholisches.
     Wie üblich sind in dem Büchlein auch Kompositionen des Herausgebers abgedruckt, diesmal nur zwei, Hönig war also bescheiden. Am interessantesten aber sind, wie meist, die handschriftlichen Einträge, die im vorliegenden Buch, wie der Besitzvermerk von alter Hand mit Tinte auf dem Vorsatz ausweist, von einem L. Grüner stammen, evtl. ein Seminarist.
Am Schluß sind, wie bei Liederbüchern oft, leere Notenblätter eingebunden. Die darauf geschriebenen Lieder kennt man, das Heideröslein natürlich, das Kartoffellied, selbst den Abendchor aus Conradin Kreutzers Oper Das Nachtlager von Granada. Doch eines dieser Lieder kennt man nicht, nicht den zweistimmigen Satz, nicht den Text, und man findet auch nirgends etwas darüber. Setze ich die drei Strophen also hierher:


                                                 Weihnachtslied

                                                 Leise zittern durch die Luft
                                                 süße Harfenklänge,
                                                 zittern über Berg und Kluft
                                                 holder (!) Engelsänge. <evtl.: holder Engel Sänge>
                                                 Schlummre Kind in sanfter Ruh,
                                                 schlummre bis zum Morgen,
                                                 deine Mutter deckt dich zu,
                                                 bannt noch die Sorgen.
                                                 Schlummre süß, schlummre sanft.

                                                 Leise naht der Hirten Schar,
                                                 betend dort sie knieen,
                                                 da uns Kind so wunderbar
                                                 Himmelsklänge ziehen.
                                                 Schlummre ...

                                                 Leise, leise nah'n auch wir
                                                 mit des Herzens Gabe,
                                                 singen uns're Lieder dir
                                                 holder Gottesknabe.
                                                 Schlummre ...


Vielleicht von Hönig komponiert, womöglich auch gedichtet, und für die Seminaristen an die Tafel geschrieben?
     Wer zu diesem Lied Angaben machen kann, melde sich bitte unter Kontakt.






































In der Musikhistorischen Sammlung Jehle liegt ein dünnes Einzelblatt, beidseitig bedruckt mit einer Komposition für Klavier und Gesang, betitelt Balsam für Schicksalsverwundete. Gedichtet von Carl Stukart. Musik von Sk_le. Nicht nur der Komponist ist unbekannt, sondern auch der Dichter, und das Gedicht ist im Internet nirgendwo zu finden.
     Ein Carl Stuckart trat 1792 als Laienbruder ins Kapuzinerkloster Mainz ein, Mainz wurde von den Franzosen erobert, er irrte umher, bis er ins Kapuzinerkloster Frankfurt aufgenommen wurde, das Kloster wurde 1803 säkularisiert, er irrte weiter, schließlich kam er im Kapuzinerkloster Aschaffenburg unter. Das weiß man nur deshalb, weil er von der Stadt Frankfurt eine höhere jährliche Pension forderte (Protokolle der deutschen Bundesversammlung. Zwölfter Band. Erstes Heft. Gedruckt in der Bundes-Präsidial-Buchdruckerei und im Verlag der Andreäschen Buchhandlung in Frankfurt am Main 1821, S. 139f.) Aber ob er es war, der das Gedicht geschrieben hat? Da dieses Gedicht offenbar sonst nirgendwo bekannt ist, setze ich es komplett hierher:

                                       Was zitterst Sterblicher in deinem Leiden?
                                       Was bebest du, wenn Missgeschick dich drückt?
                                       Was härmest du dich, wenn dir statt Lebensfreuden
                                       der weisen Vorsicht Hand nur Unglück schickt?
                                      
                                       Was trübst du dich, wenn dich die Feinde necken,
                                       und auch der beste Freund wird treulos dir,
                                       noch <doch?> fasse Muth, und dieser wird dich decken,
                                       Muth sei dein Schild, Muth ist des Helden Zier.

                                       Was trauerst du, wenn früh der Tod entrissen
                                       das Einzige, was dir stets theuer war,
                                       schau himmelan, denk "Ohne Gottes Wissen,
                                       fällt ja von meinem Haupt kein einzig Haar."

                                       Stets wandle muthig durch die Dorngewinde,
                                       auf deiner kurzen Pilgerlebensbahn,
                                       und wanke nicht im düstern Labyrinthe,
                                       lass Stürme tob'n, Gott lenket deinen Kahn.

                                       Sei ruhig, wenn an deinem Lebenshimmel
                                       des Glückes Stern verschwind't in Wolken-Nacht,
                                       fass' höher'n Muth, blick auf im Erdgetümmel
                                       zu deinem Gott, der treu dein Wohl bewacht.

                                       Such deinen Freund, o Edler nicht hienieden,
                                       hier im Thale der Vergänglichkeit,
                                       dort oben ist ein Gönner dir beschieden,
                                       dort im Lande der Unsterblichkeit.

                                       Er zählt die Thränen, die dein Auge weint,
                                       und tröstet dich mit ew'ger Vater-Huld,
                                       was dir der Tod entriss, wird dort verein<e>t;
                                       so harre denn mit männlicher Geduld.

                                       Und dulde, bis dein Lebensfaden endet,
                                       und dir dein Genius sanft lächelnd winkt
                                       nach jenen Höh'n, wo Schmerz und Freud' sich wendet,
                                       dein Geist verklärt sich auf zu deinen Geistern schwingt.

Der Druck zeigt ja wohl lithographierte Noten, ich schätze auf 1850 oder früher.
     Wer weiß etwas über den Dichter? Wer kennt den Komponisten?                                       




Am 12. März 1952 schrieb Wolfgang Hildesheimer seinen Eltern zu einer Passage einer offenbar den Eltern geschickten Entstehungsstufe des Romans Paradies der falschen Vögel, die Meditation über die Liebe bräuchte er nicht an so vielen klassischen Beispielen erläutern, er werde diesen Gedanken in eigene Formulierungen kleiden, zudem habe er bei Bettine von Arnim eine ähnliche Stelle über das Spiel des Zufalls in Romeo und Julia entdeckt. 
     Der Roman erschien 1953 bei Desch, ohne den Hinweis auf Bettine von Arnim. Frühe Textfassungen von Paradies der falschen Vögel sind (bis auf ein paar Vorabdrucke und Rundfunksendungen) nicht erhalten geblieben, was die Suche nach der entsprechenden Text- oder Briefstelle bei Bettine von Arnim natürlich erschwert.
     Trotzdem: kennt jemand eine in Frage kommende Textstelle bei Bettine von Arnim?





Angebot bei Ebay: "Gesangbuch für Christen Augsburgerlicher Confektion"

Angebot bei Ebay: "Cassel 1904: Gesangbuch für die renitente Kirche"

Auf www.Tiergeschichten: "'Ai', sagte das Faultier und seufzte. Es seufzte herzbeweglich." Weiter unten nochmal: "Das Faultier seufzte herzbeweglich."

"ein bibliophiler Dauersammler" – dieser Mann ist also als Mensch bibliophil, außerdem gibt es Briefmarkensammler, Oldtimersammler, Sammler historischer Musikinstrumente etc. – dieser bibliophile Mensch aber sammelt Dauer.

An jeder Ecke, jedem Haus, jedem Fahrzeug etc., sofern es zum Kauf angeboten wird, steht der Hinweis "zu verkaufen". Da spricht mich der Besitzer an und sagt, was ich tun kann, nämlich das Ding kaufen. Eben! Der Besitzer wäre gewiß höchst erbost, würde ich seiner Aufforderung wörtlich nachkommen und das Ding – verkaufen.

Die Arztpraxis brummt wie ein Bienenschwarrn, im Wartezimmer ist kein Stuhl frei, und das nette Mädchen hinter der Theke sagt munter: "Sie dürfen noch einen Moment im Wartezimmer Platz nehmen." Ärgerlich ist nicht nur, daß sie angesichts offensichtlicher Überfüllung von einem Augenblick Wartezeit spricht. Viel ärgerlicher ist, daß sie sich auf einer Warte dünkt, von der aus sie meint, mir sagen zu dürfen, was ich darf.

Bei Ebay findet sich immer wieder die Formulierung "Sehr altes Gesangbuch von 1917" oder gar "Uraltes Gesangbuch von 1953". Das älteste Buch bei mir im Schrank ist von 1507, leider kein Gesangbuch, das wäre eine Weltsensation, war ja schon das Straßburger Gesangbuch von 1566, das ich bei Ebay billig erwischt habe, eine kleine Weltsensation, schließlich glaubte man die Auflage 1566 verschollen. Aber das Groteske an "Uraltes Gesangbuch von 1953" ist ja nicht die Fallhöhe von "Uralt" zu einem recht  neuen Jahr, sondern  die Kombination aus "Uralt" und einer Zeitangabe. Ein uraltes Ding von 1919 – hat man das im Jahr 1919 für uralt gehalten, oder was!?

Angebot bei Ebay: "Gesangbuch antik Kleiner Volksfänger aus dem Jahr 1899"

Angebot bei Booklooker: "Deutscher Evangelischer Küßchenausschu?"





An dieser Stelle wird immer wieder ein aktueller Text veröffentlicht.




Ende Mai 2015 in einem Zeitschriftenjahrgang entdeckt: Hahn Gockels Leichenbegängniss. [Von Friedrich Rückert, für drei Kinderstimmen ge­setzt von Joseph Anton Pflanz.] In: Sonntagsfreude. Herausgegeben von J.[oseph] A.[nton] Pflanz (Freiburg: Herder) Nr. 27, 5. Juli 1863, S. 212.
     Diese Zeitschrift erschien wöchentlich. Bis Nr. 26 (28. Juni 1863) heißt sie Sonntagsfreude für die christliche Jugend, ab Nr. 27. (5. Juli 1863) heißt sie lediglich noch Sonntagsfreude. Nachweise dieser Zeitschrift vor 1864 sind rar.
      Der Herausgeber Joseph Anton Pflanz (1819-1883) war Schriftsteller und Lehrer. Er und der Dichter gehen lediglich aus dem Inhaltsverzeichnis des Jahrgangs 1863 hervor. Dort steht: „Hahn Gockels Leichenbegängniß, von Fr. Rückert, in Musik gesetzt vom Herausgeber (Nro. 27)“. Auf der Seite 212 mit der ganzseitigen Komposition sind weder Rückert noch Pflanz erwähnt, dem Titel folgt zwar ein *, am unteren Seitenrand heißt es dazu aber: „Für drei Kinderstimmen, einzeln und am Schluß mit einander. Die rezitativen Stellen können in den angegebenen Ackorden beliebig begleitet werden (mit dem Klavier), bei den Theilstrichen wird etwas pausirt oder angehalten.“


Neu aufgefundenes Gedicht von Hanna Jehle

Am 2. März 2015 von meiner Schwester Gertrud geschenkt bekommen: ein altes Buch, ziemlich verratzt, einst ein Geschenk von Hanna Jehle an ihren Mann, Martin Friedrich Jehle, zum 29. Geburtstag am 3. Januar 1943. Auf den Vorsatz hat sie ein Gedicht geschrieben, das für die zweite ergänzte Auflage ihres Gedichtbandes nun natürlich zu spät kommt:

                                              Uns sterbe nie
                                              der Kinder-Sinn,
                                              der unbeirrt den Himmel will
                                              und dabei lebt von Gottes Gaben,
                                              vergessen kann
                                              die eignen Plagen,
                                              wenn andren Hilfe
                                              nötig ist –
                                              Und der das weiß zu jeder Frist:
                                              Wir sind zutiefst
                                              bei Gott geborgen
                                              mit allem Glück
                                              und allen Sorgen!

                                                              Meinem Martin,
                                                              der am Eismeer ist
                                                                         zum 3. 1. 1943.

 
[Auf dem Vorsatz von Auni Buoliwaara: Kleine standhafte Katri. Roman. Ins Deutsche übertragen und bearbeitet von Haidi Hahm-Blåfield. Umschlag und Einband von Eva Schwimmer. 59.-78. Auflage. (1942). Copyright 1940 by Paul List Verlag Leipzig]


Der Text, der an dieser Stelle aus Anlaß eines antiquarischen Zufallsfundes bisher der erste war, soll noch eine Weile als zweiter stehen bleiben:


Anfang Oktober 2013 im Karlsruher virtuellen Katalog entdeckt: Der Prophet Elia. Sein Leben und Wirken. Von Pfarrer Chr.[istoph] Schulz Rielingshausen (Wttbg.). 1933. Christlicher Schriftenvertrieb der Gefangenen- und Schriftenmission J. Maar, Bamberg, 32 Seiten – seltsam, 1933 und „Gefangenenmission“?
     Soweit online nachweisbar, liegt das Heft weltweit lediglich in zwei Bibliotheken, und zwar in der Bayerischen Staatsbibliothek München und in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig, wobei nur im Münchener Katalogeintrag darauf hingewiesen wird, daß dieses Heft ein Geleitwort von Friedrich Jehle enthält.
     Von diesem Geleitwort wußte man in der Familie nichts, während man die Postkarte, die Friedrich Jehle im Jahr nach Erscheinen des Heftes, 1934, als Dank für Gratulationen zu seinem 90. Geburtstag und zur Verleihung der Eh­rendoktorwürde der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Tübingen, hat drucken lassen, gleich in meh­reren Exemplaren findet, und natürlich auch die Schrift, die er als Dank für die Verleihung der Ehrendoktorwürde geschrieben hat: Zur Lutherbibel. Zwölf Einzelbilder gezeichnet von D. Friedrich Jehle (bei Belser in Stuttgart), 32 Seiten Umfang, wie Christoph Schulz‘ Heft über Elia. Es heißt, Friedrich Jehles geistige Kräfte hätten erst etwa zwei Jahre vor seinem Tod nach­gelassen, und Friedrich Jehle ist 97 Jahre alt geworden: 1844 geboren, 1941 gestorben.
     Spontan in der Deutschen Nationalbibliothek eine Kopie des kompletten Heftes bestellt, Signatur 1933 A 12767, und kurz darauf entdeckt, daß das Heft just zu dieser Zeit antiquarisch zu bekommen und online zu bestellen ist. Man ist versucht zu denken: wie das Leben eben so spielt. Spöttisch natürlich. Aber derlei Koinzidenzen kommen, wenn man sich mit innerer Beteiligung in etwas hineinbegibt, gar nicht so selten vor. Also das Heft bestellt und sofort per Paypal bezahlt, damit nichts mehr dran zu rütteln sein sollte, und die Bestellung der Kopie bei der Deutschen Nationalbibliothek storniert.
     Ehe die Post das Originalheft brachte, kam die Mail von der Deutschen Nationalbibliothek: man liefere entweder eine Fotokopie per Post oder einen Scan auf CDrom – zu einem Preis allerdings, der etliche Euro höher lag als der Preis für das Original. Daß Originale im Computer-Zeitalter immer weniger geschätzt werden, dürfte sich allmählich herumgesprochen haben, ebenso daß die allergiegeplagte jüngere Generation solch alte Bücher nicht mehr aufschlagen kann, ohne von Reizhusten, Nießattacke oder Hautausschlag heimgesucht zu werden. Mir recht, dann kann ich die Originale immer billiger ergattern. Daran, gab der Leipziger Bibliothekar freundlich Auskunft, liege der hohe Preis für die Kopie aber nicht, sondern daran, daß die Bibliothek derlei Aufträge außer Haus vergibt, viele Bestände würden gar nicht im Haus selbst lagern. Im übrigen, schrieb er, sei inzwischen auch meine Stornierung eingetroffen.
     Paar Tage später brachte die Post das Original, und zwar so verpackt, wie man das von liebevollen Antiquaren kennt, also anders als meist bei Ebay, Booklooker oder ähnlichen Online-Märkten. Das Heft ist ziemlich verratzt, paar Eselsohren sind abgebrochen, das Papier ist also spröde, also holzhaltig, also stark gebräunt, trotzdem: es ist ein Original, und zu allem Überfluß liegen ein halbes Dutzend Zettel darin, von zierlicher Hand in schwarz und rot beschrieben, und da man nicht davon ausgehen kann, das seien Notate des Autors, und auch nicht des Geleitwort-Autors Friedrich Jehle – schließlich kenne ich seine Handschrift –, sind das also Lesefrüchte: da hat jemand mit dem Stift gelesen, und zwar extrem intensiv, wovon er das Heft selbst freundlicherweise verschont hat, was ja immer ein Zeichen der Bescheidenheit oder, wenn einem das lieber ist, der Klugheit ist: das Heft für einen anderen Blick erhalten, dem nächsten, der es liest, und sei es ein so später Nachfahre wie ich, nichts vor den Blick stellen, im wahren Sinn des Wortes: nichts vorschreiben. Was ja letztlich heißt: sich bewußt zu sein, daß die eigene Meinung nur eine von vielen Meinungen ist – eine Erkenntnis, die eben nicht bescheiden ist, sondern klug. Mögen andere, die sich ebenfalls klug dünken, ruhig spotten, aus Geschichte lerne man nichts als Geschichte.
     1933 erschienen und ausgerechnet hellbraun eingebunden – man fürchtet Übles und schlägt das Heft zögernd auf: links (Titelblatt-Rückseite) ein „Vorwort!“ des Autors, datiert „Rielings­hausen, den 5. September 1933“, rechts (auf Seite 3) das „Geleitwort!“ von Friedrich Jehle, datiert: „Degerloch, im September 1933“. Die Ausrufezeichen nimmt man etwas irritiert zur Kenntnis, die Datierung auf September 1933 kann die Befürchtung nicht besänftigen. Hilft alles nichts, man beginnt zu lesen. Natürlich zuerst Friedrich Jehles Text: „Hat die Gemeinde des Herrn in den letzten Jahrzehnten über den Verfall unseres Volkslebens geseufzt (Hes. 9, 4), so ist jetzt eine neue Zeit aufgebrochen, eine Kampfeszeit.“ Man seufzt ebenfalls. Aber ist der ehe­malige Vorgesetzte von Landesbischof Theophil Wurm tatsächlich einfach umgefallen!? Weiter: „Man will dem Verfall wehren und das entkirchlichte und entchristlichte Volk zurückgewinnen.“ Wollte man das? Natürlich nicht! Jedensfalls nicht seitens der Nationalsozialisten. Weiter: „Handelt es sich ja doch nicht um äußere Machtmittel, sondern um ein Ringen der Geister in der ganzen Welt.“ Kleiner Hupf über eine eher unersprießliche Betrachtung der „Heidenwelt“, dann weiter: „Und vollends in der christlichen Welt! Da verschärft sich der Kampf so, daß es sich darum handelt, ob der volle biblische Christenglaube noch gelten oder ein urgermanischer Volks­glaube an seine Stelle treten soll. So war es zur Zeit des Propheten Elia: Jehova oder Baal? Der geistlich-sittliche Gottesglaube und Gottesgehorsam oder eine sich selbst verherrlichende Naturreligion mit ihrer Blutleere?“So also, listig und klug, wie stets, nähert sich dieser Gelehrte seinem Anliegen! Erleichtert weiter: „Es scheint, daß der alt [!] böse Feind noch einmal seine ganze Macht aufbietet, dem Reich Gottes Abbruch zu tun.“ Die Nazis sind also Teufelszeug! „Drum kein Hinken mehr“, ruft er den Lesern nun offen zu, „es ist ein Entscheidungskampf wie dort auf dem Karmel.“ Dort auf dem Karmel fand bekanntlich die Machtprobe zwischen Elia (Jehova) und Ahab (Baal) statt, Elia hatte dem Volk zugerufen: „Wie lange hinket ihr auf beiden Seiten? Ist Jehova Gott, so wandelt ihm nach, ist's aber Baal, so wandelt ihm nach.“ Elia (Jehova) gewannn und befahl dem Volk, die 450 gekommenen Baalspropheten zu töten, was auch geschah. „Dazu uns aufzurufen und mit scharf­geschliffenen Waffen des Offenbarungsglaubens uns persönlich und volksmäßig auszurüsten, will das vorliegende Büchlein dienen. Es ist blutiger Ernst: es handelt sich um die Zukunft unseres Volkes. Darum bitten wir:“ – was nun folgt, als Schlußwort sozusagen, dem nur noch Ort, Datum und Unterschrift folgen, stammt gewiß ebenfalls aus Friedrich Jehles Feder, man sagt, aus dem Stegreif habe er nach Belieben gereimt, stundenlang:

                                           Gib Elia’s heilge Strenge,
                                           wenn den Götzen dieser Zeit
                                           die verführte, blinde Menge
                                           Tempel und Altäre weiht,
                                           daß wir nie vor ihnen beugen,
                                           Haupt und Knie, auch nicht zum Schein,
                                           sondern fest als deine Zeugen
                                           dastehn, wenn auch ganz allein!

Ein Blick nach links, zum „Vorwort!“ des Pfarrers Dr. Christoph Schulz aus Rielingshausen (paar Kilometer von Marbach entfernt): ja, genau so ist’s gemeint, und im Text schreibt Pfarrer Schulz dann: „Es gibt ja auch für des Teufels Sache entschiedene Leute, ‚Gottlose‘, die für die Sache eifrig Propaganda machen.“ (S. 12) Kurzum und zweifellos: die Juden sind die Auserwählten Gottes, und als Führer kann es nur einen einzigen geben, basta! Wer sich da selbst zum Führer ernannt hat, ist in Wirklichkeit der Teufel, der soeben dazu ansetzt, mit der völkischen Bewegung das Volk zu ruinieren.
      Auch wenn man nicht gläubig ist, kann man dem Geist, der aus Friedrich Jehles Vorwort spricht, den Respekt nicht versagen. Friedrich Jehle bedient sich des Vokabulars der Nazis letztlich nicht nur, um zu entschiedenem Widerstand aufzurufen, sondern zum Mord: tötet die Teufelsanbeter, wenn nicht gar zum Tyrannenmord: tötet den Teufel!
      Einziger, angesichts des Themas aber beinah nebensächlicher Einwand: die letzte Gedicht-Zeile ist Murks. Erst meint man, sie solle lauten, wie sie gemeint ist: „dastehn, sei‘s auch ganz allein.“ Aber auch so bliebe sie eine Notlösung: Viele, aber lauter Vereinzelte? Genug gemäkelt, dem großen Ganzen tut das keinen wesentlichen Abbruch.
     Dieses Heft wurde in der Familie also nicht aufbewahrt. Oder war Friedrich Jehle so klug, daß er es gar nicht erst ins Musikhaus geschickt hat? Sein Sohn Johannes, ein gläubiger Mann, Komponist zahlreicher geistlicher Lieder und Verfasser von fünf Heften Liturgische Feiern, lebte da noch. Womöglich wußte Friedrich Jehle genau: für einen Musikalienhändler war es überlebenswichtig, das HJ-Liederbuch ebenso überzeugend übern Ladentisch zu reichen wie ein Kirchengesangbuch oder ein christliches Chorheft.
     Übrigens: wenn Friedrich Jehle bis zwei Jahre vor seinem Tod geistig absolut auf der Höhe war, begann sein geistiger Abschied 1939, Kriegsausbruch.

 

Ein neuer Fund, eigentlich eine Wieder-Entdeckung:


Gefunden in Wir Kinder von Bullerbü von Astrid Lindgren, zitiert nach der deutschen Erstausgabe (Oetinger 1960), übersetzt von Else von Hollander-Lossow, S. 109f.:

„Fräulein Lundgren [die Lehrerin] hatte nach Stockholm geschrieben und Märchenbücher für uns bestellt. Wir hatten einen großen Bogen Papier gesehen, und darauf waren viele schöne Bilder, die die Umschläge der verschiedenen Märchenbücher darstellten. Und danach konnten wir aussuchen, welche Bücher wir kaufen wollten. Ich hatte zwei bestellt. Lasse und Bosse hatten auch zwei bestellt. Auf meinen Büchern waren außen schöne Prinzen und Prinzes-sinnen abgebildet.
     Fräulein Lundgren hatte die Bücher gerade an unserm letzten Schultag bekommen. Sie ging umher und verteilte sie. Ich konnte es fast nicht erwarten, bis ich meine bekam. Aber Mutti hatte gesagt, wir dürften sie vor dem Weihnachtsabend nicht lesen.
     Ehe wir nach Hause gingen, sangen wir all die Weihnachtslieder, die wir konnten, und Fräulein Lundgren wünschte uns fröhliche Weihnachten.
     Britta, Inga und ich liefen zum Kaufmann, um rotes, gelbes, grünes, weißes und blaues Glanzpapier zu kaufen, aus dem wir Körbchen machen wollten, die an den Weihnachtsbaum gehängt wurden. Dann gingen wir nach Hause. [Und was war ein sehr langer Schulweg durch Wälder und Wiesen in das abgelegene Bullerbü.] Alles war weiß und schön.
     Während wir so gingen, holte Britta ihr Märchenbuch hervor und roch daran. Und dann rochen wir alle daran. Neue Bücher riechen so gut – man kann am Geruch förmlich merken, wie schön es sein wird, sie zu lesen.
     Dann begann Britta zu lesen“ ...